Webdesign · Berlin · Ehrlicher Ratgeber

Was kostet eine Website in Berlin? — eine ehrliche, praktische Antwort

Die ehrliche Antwort: irgendwo zwischen ein paar hundert und mehreren zehntausend Euro — je nachdem, was Sie wirklich brauchen. Dieser Ratgeber erklärt, was den Preis beeinflusst, welche realistischen Spannbreiten es für kleine Unternehmen gibt, und wo Festpreis-Pakete wie meines einzuordnen sind. Kein Marketingsprech — nur ein klares Bild.

Wenn Sie schon grob wissen, was Sie benötigen, ist ein kostenloses 30-Minüten-Gespräch der schnellste Weg zu einer konkreten Zahl.

Die ehrliche Spannbreite

Was kostet eine Website Berlin: Was wird hier eigentlich verglichen?

Wer nach „Was kostet eine Website Berlin“ sucht, findet sehr unterschiedliche Zahlen. Das liegt daran, dass sehr unterschiedliche Dinge verglichen werden. Hier eine klare Übersicht der wichtigsten Kategorien.

  • Website-Baukastensysteme (Wix, Squarespace, IONOS) — 0–30 €/Monat. Sie erledigen alles selbst. Für eine sehr einfache Online-Präsenz kann das genügen — Sie sind jedoch an die Templates und Grenzen der Plattform gebunden. SEO und Performance sind dabei meist nur durchschnittlich.
  • Günstige Template-Agenturen / Offshore-Plattformen — 300–800 € einmalig. Sie bekommen etwas Schnelles, das ordentlich aussieht. Die Qualität schwankt stark. Manche solcher Seiten müssen nach 18 Monaten neu gebaut werden, andere halten Jahre — schwer vorauszusagen.
  • Freiberufler (Berlin-basiert, professionell) — ca. 750–3.000 € für eine kleine Unternehmenswebsite. In diesem Bereich bekommen Sie eine echte Ansprechperson, gleichbleibende Qualität und in der Regel ein solides technisches Fundament. Meine eigenen Pakete liegen in dieser Kategorie.
  • Berliner Digitalagenturen — 3.000–15.000 €+ für eine Standardwebsite. Sie erhalten ein Team, ein Projektmanagement und einen förmlicheren Prozess. Das ist für komplexe Projekte sinnvoll; für eine 5-seitige Unternehmenswebsite meist mehr als nötig.
  • Individuelle Entwicklung / komplexe Plattformen — ab 10.000 €, manchmal deutlich mehr. E-Commerce mit eigener Logik, Buchungssysteme, Integrationen, mehrsprachige Portale — das erfordert echten Entwicklungsaufwand, und der Preis spiegelt das wider.
Was den Preis beeinflusst

Sieben Faktoren, die Website-Kosten nach oben oder unten treiben

Wenn Sie diese Stellschrauben verstehen, ergeben Angebote mehr Sinn — und Sie können besser entscheiden, wo Sie investieren und wo Sie es einfach halten.

  • Seitenanzahl — eine 4-seitige Website ist wirklich schneller zu bauen als eine mit 20 Seiten. Mehr Seiten bedeuten mehr Inhalte, mehr Layoutentscheidungen und mehr Testaufwand.
  • Individuelles Design vs. Template — von einem sorgfältig ausgewählten Theme auszugehen und es anzupassen ist schneller als jede Komponente von Grund auf zu gestalten. Beides kann gut aussehen; der Unterschied liegt vor allem in Flexibilität und Einzigartigkeit.
  • E-Commerce — ein Shop (WooCommerce o.ä.) bedeutet erheblichen Mehraufwand: Produktseiten, Zahlungsanbieter, Versandregeln, Steuerlogik und ausgiebiges Testen.
  • Mehrsprachige Inhalte — eine zweisprachige Website (z. B. Deutsch + Englisch) verdoppelt den Inhaltsaufwand in etwa. Die technische Einrichtung — ein Plugin wie Polylang — ist beherrschbar; Übersetzung und Qualitätssicherung sind das Zeitaufwendige.
  • Content-Erstellung — wenn Sie eigene Texte und Fotos liefern können, hält das die Kosten erheblich niedriger. Wenn Sie Texterstellung, Fotografie oder beides benötigen, sollten Sie das separat einplanen.
  • SEO-Grundlagen — ein ordentlicher Build sollte grundlegendes On-Page-SEO beinhalten (Title-Tags, Struktur, Schema). Tiefergehende Keyword-Recherche oder eine SEO-Strategie ist zusätzlicher Aufwand und sollte separat beauftragt werden.
  • Laufende Pflege — das sollten Sie nicht vergessen. Hosting, Domain, Plugin-Updates, Sicherheits-Patches und kleine Änderungen summieren sich auf etwa 20–150 €/Monat, je nachdem, wie viel Support Sie möchten.
Wo ich reinpasse

Meine WordPress-Festpreispakete — was Sie bekommen und was sie kosten

Ich biete drei transparente Festpreispakete für kleine Unternehmen und Soloselbständige. Keine Überraschungen, kein Scope-Creep, der die Rechnung still verdoppelt. Hier eine Übersicht.

750 €

Starter

Eine klare, schnelle WordPress-Website für eine unkomplizierte Online-Präsenz — ideal für Freiberufler, Handwerksbetriebe oder alle, die eine professionelle Website ohne Komplexität brauchen. Typischerweise 4–5 Seiten, mobiloptimiert, mit grundlegendem On-Page-SEO von Anfang an.

1.400 €

Business

Für Unternehmen, die mehr brauchen: mehr Seiten, ein ausgefeilteres Design, einen Blog oder News-Bereich und ein stärkeres SEO-Fundament. Die häufigste Wahl für Berliner Dienstleistungsunternehmen und Beratungen. Inkl. Abschlussgespräch und einem Monat Support nach Launch.

2.000 €

Growth

Das vollständige Paket: tiefergehende SEO-Grundlagenarbeit, mehrsprachige Einrichtung (z. B. Deutsch + Englisch via Polylang), Schema-Markup, komplexere Layouts und eine gründlichere Übergabe. Geeignet für Unternehmen, die wollen, dass die Website von Tag eins an echte Geschäftsarbeit leistet.

Diese Preise sind fest — vorab vereinbart, keine „Change Requests“ für Dinge, die klar im Scope waren. Ich bin ein Solo-Freiberufler aus Berlin, keine Agentur mit mehreren Hierarchieebenen. Das hält die Kosten niedriger, ohne bei der Arbeit selbst zu sparen. Alle Paketdetails finden Sie auf der Preisseite.

Laufende Kosten

Nach dem Build: Was eine Website laufend kostet

Die Build-Gebühr ist einmalig. Diese wiederkehrenden Kosten sollten Sie einplanen — sie gelten unabhängig davon, wer die Website baut.

  • Domain — typischerweise 10–20 €/Jahr für eine .de- oder .com-Domain. Bereits registriert? Kein zusätzlicher Kostenposten.
  • Hosting — für eine WordPress-Website kostet Managed Hosting 5–30 €/Monat. Günstiges Shared Hosting ist billig, aber langsam; ordentliches Managed Hosting (z. B. Hostinger oder SiteGround) ist den kleinen Aufpreis für eine Unternehmenswebsite wert.
  • SSL-Zertifikat — bei den meisten Hostern kostenlos über Let’s Encrypt inbegriffen. Andernfalls ca. 5–15 €/Jahr.
  • WordPress-Plugins — viele sind kostenlos. Premium-Plugins für Formulare, SEO, Backups und Sicherheit können je nach Bedarf 50–200 €/Jahr addieren. Die wesentlichen Plugins sind in jedem meiner Builds enthalten.
  • Wartung & Updates — WordPress-Core, Theme und Plugins sollten regelmäßig aktualisiert werden (mindestens monatlich). Wenn Sie das selbst erledigen, kostet es nur Zeit; wenn Sie es delegieren möchten, planen Sie 30–100 €/Monat für einen Pflegevertrag ein.
  • Inhaltspflege — kleine Textänderungen können Sie in der Regel selbst in WordPress vornehmen. Größere Umgestaltungen oder neue Seiten werden üblicherweise nach Aufwand oder als kleines Fixprojekt abgerechnet.

Grobe Gesamtkosten für eine kleine Unternehmens-WordPress-Website in Berlin: 80–200 €/Jahr an Basiskosten, wenn Sie alles selbst verwalten, oder 500–1.200 €/Jahr, wenn jemand die Wartung übernimmt und Sie einen Ansprechpartner für kleinere Änderungen haben möchten.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website Berlin — FAQ

Kann man für 750 € wirklich eine ordentliche Website bekommen?+
Ja — wenn der Umfang passt. Eine 4–5-seitige Website für Freiberufler, einen Handwerksbetrieb oder ein Einzeldienstleistungsunternehmen kann zu diesem Preis wirklich gut gebaut werden. Sie wird kein individuelles Illustrationssystem oder komplexe Integrationen haben, aber sie wird schnell, klar, mobiloptimiert und technisch sauber sein. Entscheidend ist, dass der Scope vor Projektbeginn klar definiert wird.
Warum verlangen manche Agenturen 10.000 € für ähnlich aussehende Websites?+
Hauptsächlich Overhead. Eine vollständige Agentur hat Accountmanager, Projektmanager, Designer, Entwickler, QA-Spezialisten und Vertrieb — deren Zeit wird alles in Rechnung gestellt. Dieser Prozess kann für komplexe Projekte oder große Organisationen mit Einkaufsanforderungen sinnvoll sein. Für eine kleine Unternehmenswebsite zahlen Sie meistens für Strukturen, die Sie gar nicht brauchen. Ein erfahrener Solo-Freiberufler kann dieselbe Qualität ohne diese Ebenen liefern.
Soll ich SEO ins Website-Budget einplanen oder separat behandeln?+
Größtenteils separat. Jeder Website-Build sollte grundlegendes On-Page-SEO beinhalten — saubere URL-Struktur, korrekte Überschriften, Title-Tags, Schema, schnelle Ladezeiten. Das ist ein Fundament, keine Strategie. Laufendes SEO — Keyword-Recherche, Content-Planung, Linkaufbau, technisches Auditing — ist fortlaufende Arbeit und sollte separat budgetiert werden, wenn Sie wettbewerbsfähig ranken wollen. Ich biete SEO in Berlin als separate Dienstleistung an.
Was ist der Unterschied zwischen einer WordPress-Website und einer individuell programmierten Website?+
Für die meisten kleinen Unternehmen ist WordPress die richtige Wahl: gut unterstützt, selbst leicht aktualisierbar, großes Plugin-Ökosystem und SEO-freundlich. Eine vollständig individuell programmierte Website bietet mehr Kontrolle, kostet aber deutlich mehr und benötigt einen Entwickler für jede Änderung. Sofern Sie keine sehr spezifischen technischen Anforderungen haben, ist WordPress — gut gebaut — die praktische Antwort in diesem Preissegment. Mehr dazu auf meiner Seite zur WordPress-Agentur Berlin.

Nicht sicher, was Ihre Website kosten sollte?

Vereinbaren Sie ein kostenloses 30-Minüten-Gespräch. Ich frage nach Ihrem Projekt, gebe Ihnen eine ehrliche Einschätzung des Umfangs und sage Ihnen offen, ob eines meiner Pakete passt — oder ob ein anderer Weg besser für Sie geeignet wäre. Kein Verkaufsdruck, kein Pitch.

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